Es wurden 2 Meßreihen durchgeführt:
1. Mein Newman-Motor wurde mit einstellbarer Batteriespannung betrieben und
dabei die aufgenommene Eingangsleistung gemessen.
Die Drehzahl des Magnetrotors in der Spule wurde bei den verschiedenen
Betriebsspannungen an der Newmanantriebswelle, die bei dieser Meßreihe von dem
12 Volt Motor abgekoppelt war, über eine Lochscheiben-Lichtschrankenkombination
berührungslos mit einem digitalen Zähler gemessen.
Gleichzeitig wurde bei den eingestellten Betriebsspannungen der Effektivwert des
Spulenstroms am Marek-Instrument notiert.
2. Diese zweite Meßreihe wurde durchgeführt, um die mechanische Rotor-
Verlustleistung zu bestimmen.
Es wurde dazu die Newmanspule vom Gestell genommen, so daß der Magnetrotor
alleine untersucht werden konnte.
Durch Ankoppelung über Zahnräder wurde der Magnet von einem externen 12 Volt
Motor auf die gleichen Drehzahlen wie bei Meßreihe 1 gebracht und dabei die
Eingangsleistung in den 12 Volt Motor gemessen.
Anschließend wurde der 12 Volt Motor im Leerlauf noch einmal auf die gleiche
Drehzahlen gebracht und wieder die aufgenomme Eingangsleistung gemessen.
Aus der Differenz dieser Eingangsleistungs-Messungen in den 12 Volt Motor
wurden unter Berücksichtigung der Verluste des 12 Volt Motors und der Verluste
der Zahnradkoppelung, die mechanischen Rotationsverluste des Magneten bei den
eingestellten Drehzahlen bestimmt.